Dendrit DIN EN 12831

Heizlast nach DIN EN 12831
Das Dendrit-Line Modul Dendrit-Heizlast beinhaltet:
  • Baustoffliste nach DIN 4108-4
  • U-Wert-Berechnung nach DIN EN ISO 6946
  • Diffusionstechnische Berechnungen nach DIN 4108-3
  • Heizlastberechnung nach DIN EN 12831, ausführliches und vereinfachtes Verfahren
Der einfache und logische Aufbau des Programms ermöglicht ein schnelles Beherrschen der Programmstruktur und verschafft Ihnen jederzeit eine übersichtliche Arbeitsweise. Durch die eingebrachten „Drag and Drop“ - Funktionen können Sie zum Beispiel einen Baustoff aus der Baustoffliste (DIN 4108) direkt in den Wandaufbau ziehen und dort ablegen. Die Ergebnisaktualisierung erfolgt umgehend.
Zu jedem Eingabefeld bekommen Sie im unteren Programmfenster eine Kurzhilfe (links) sowie zu jedem Datensatz Fehler- und Hinweismeldungen (rechts). Dendrit berechnet sofort jede Änderung durch. Ändern Sie z.B. die Dämmschichtdicke der Außenwand. Dendrit hat (fast) im selben Moment die Heizlast durchgerechnet und (wenn im Projekt vorhanden) sogar sämtliche Heizkörper/Fußbodenkreise und Wandheizungskreise neu durchgerechnet. Jede Eingabe kann rückgängig gemacht werden, egal wie umfangreich die Auswirkungen der Eingabe sind! Die Anzahl der rückgängig zu machenden Schritte ist dabei nur durch die Kapazität des Rechners begrenzt. Alle Ergebnisse stehen sofort der Dendrit-Heizfläche zur Verfügung.

Baustoffliste
Die Baustoffliste nach DIN 4108-4 kann nach Belieben ergänzt bzw. geändert und in Katalogen zusammen mit häufig gebrauchten Bauteilen abgespeichert werden. Diese Katalogdaten werden bei Anlage eines neuen Projektes in das Projekt kopiert und können dort noch einmal angepasst werden. Ein übersichtlicher Katalog vereinfacht das Handling. Die Baustoffliste gliedert sich analog zur DIN 4108-4 in acht Themenbereiche:

U-Wert-Berechnung
Dendrit-Heizlast gruppiert alle Bauteile in mehreren Bauteilgruppen, wie z.B. Außenfenster, Außentür, Außenwand, Dach usw.. So finden Sie z.B. alle definierten Außenwände ganz einfach und übersichtlich in der Registerkarte Außenwand. Sie können Schichtaufbauten, aus unterschiedlichen Schichtaufbauten zusammengesetzte Bauteile, durch Temperaturmessung bestimmte Bauteile berechnen oder den U-Wert direkt angeben. Bei der Erstellung der Schichtaufbauten können Sie die Baustoffe einfach in den Schichtaufbau ziehen und dort ablegen (Drag and Drop). Eine U-Wert-Korrektur nach DIN EN ISO 6946 sowie die Bestimmung der nötigen Dämmschichtstärke für einen bestimmten U-Wert sind weiterhin möglich.

Diffusionstechnische Berechnungen inklusive Grafik
Zu jedem Bauteil zeigt Dendrit sofort, ob eine eventuelle Tauwasserbildung nach DIN 4108-3 im zulässigem Bereich liegt.


Heizlastberechnung
Die Berechnung der Heizlast erfordert individuelle Daten des zu berechnenden Gebäudes. Hierzu werden im Programm Dendrit-Heizlast zunächst die Gebäudedaten (Vorgaben, Geometrie und Zusatz-Aufheizleistung) und anschließend die Raumdaten benötigt. Die Eingabe der Gebäudedaten bezieht sich auf die globalen Gegebenheiten des Objektes.
Ein Teil dieser eingegebenen Daten wird später in der Bearbeitung der Raumdaten automatisch als Vorschlagswert eingetragen (z.B. Luftdichtheit, die auch individuell für jeden Raum angepasst werden kann).
Als Besonderheit kann Dendrit die Zulufttemperatur einer lufttechnischen Anlage mit Wärmerückgewinnung aus den Abluftströmen der Räume und dem Wirkungsgrad der Wärmerückgewinnung ermitteln. Zudem kann die Bilanz Abluftüberschuss optional über das gesamte Gebäude, über die einzelnen Gebäudeeinheiten oder über die einzelnen Geschosse erfolgen.


Räume erfassen
Nach Festlegung der Gebäudedaten folgt die Eingabe der einzelnen Raumdaten. Über die Gehschoß-/Raumübersicht können Räume neu angelegt, kopiert, aufgerufen und gelöscht werden.
Für den aufgerufenen Raum werden die entsprechenden Daten eingetragen. Mit Hilfe der in der U-Wert-Berechnung definierten Bauteile ist auch hier ein komfortables und praktisches Vorgehen gewährleistet. So können Sie auch hier Bauteile aus der U-Wert-Berechnung in die Flächentabelle ziehen und ablegen (Drag and Drop).

Für die korrekte Eingabe der Flächen, ist es wichtig zu wissen, dass im Gegensatz zur DIN 4701 die Abzugsflächen unterhalb der umgebenden Fläche eingetragen werden. Öffnen Sie bestehende Projekte, die mit Dendrit-Wärmebedarf berechnet wurden, stellt Dendrit-Heizlast die umgebenden Flächen automatisch nach oben.

Lüftung
Um die Berechnung der mechanischen Lüftung zu vereinfachen, ist es möglich, für jedem Raum Nachbarräume zu definieren, aus denen der Raum Zuluft bekommt. Automatisch ermittelt Dendrit-Heizlast alle notwendigen Daten, um z.B. eine lufttechnische Anlage mit Abluftüberschuss zu berechnen! Natürlich können sämtliche Werte manuell beeinflusst werden.


Berechnungsergebnis
Die Berechnungsergebnisse sind für jeden eingegebenen Stand aktuell. Treten Fehler bei der Berechnung auf, wird der Datensatz, der den Fehler verursacht hat als fehlerhaft markiert (Farbe rot) und Sie erhalten den Grund des Fehlers.

Übrigens: Falls Sie das Programm Dendrit-Wärmebedarf noch weiterhin nutzen wollen, steht dem nichts im Wege. Die neue Dendrit-Heizlast und der alte Dendrit-Wärmebedarf können auf einem Rechner installiert werden. Sie müssen nur darauf achten, dass Sie von alten Wärmebedarfs-Projekten eine Sicherungskopie erstellen, bevor Sie diese mit der neuen Heizlast öffnen und abspeichern, da Sie die Projekte sonst mit dem alten Wärmebedarf nicht mehr öffnen können.

Hier geht es zum Bestellformular mit 90 Tagen Rückgaberecht