| Dendrit DIN 1988 |
Trinkwasserinstallation nach DIN 1988 einfach grafisch planen Mit Einführung der DIN 1988 "Technische Regeln für die Trinkwasserinstallation" und mit Erscheinen des zugehörigen Kommentars wird von Planern und Handwerkern ein erheblicher Planungsaufwand gefordert. Die erklärten Zielsetzungen der neuen Bemessungsgrundlage sind:
![]() Das Rechenverfahren der DIN 1988 faßt die obengenannten Forderungen in einem Auslegungsoptimum zusammen. Daraus resultiert eine in der Trinkwasserinstallation bisher nicht gekannte Planungssicherheit. Diese Sicherheit ist aber nur dann verläßlich, wenn die neuen Berechnungsregeln konsequent angewendet werden. Konsequent in diesem Sinne heißt, daß die Leitungsanlage vollständig dimensioniert wird. Weiterhin sind die Vorschriften der Zirkulationsleitungsberechnung nach DVGW Arbeitsblatt W 551 zu beachten. Erforderlicher Bearbeitungsumfang Nach den Forderungen der Norm müssen die Planungs- und Ausführungsunterlagen für eine Trinkwasserinstallation eine vollständige Dokumentation der Vorgaben und der Berechnungsergebnisse enthalten. Zitat Anfang : DIN 1988 Teil 2, Abschnitt 2.1. "Die Planungs- und Ausführungsunterlagen sollen bestehen aus:
Sind der Lageplan des Grundstücks und die Keller- und Geschoßgrundrisse vorhanden, können mit der Dendrit-Berechnung alle weiteren geforderten Dokumentationen und Nachweise nach Norm - einschließlich der schematischen Darstellungen - erstellt werden. Hydraulische Berechnungen Dendrit DIN 1988 beherrscht die komplette Rechenlogik der Trinkwasserinstallation. Dies gilt nicht nur für die Ermittlung der Rohrleitungsdurchmesser nach DIN 1988 Teil 3, sondern auch für die Bemessung von Druckerhöhungs- bzw. Druckminderungsanlagen nach Teil 5 und die Berechnung von Wandhydrantenanlagen nach Teil 6 der Norm, sowie die Dimensionierung der Zirkulationsleitung nach DVGW Arbeitsblatt W 551. Die hydraulische Berechnung berücksichtigt die Gleichzeitigkeiten der DIN für:
Die einfache Anwendungsoberfläche der gesamten Dendrit-Line mit grafischer Darstellung des Strangschemas erfordert keine nennenswerte Einarbeitungsphase oder aufwendige Technik.
Die nachgeschaltete Standarddatenerfassung ordnet alle technischen Informationen (Länge, zeta-Werte, Volumenströme, Rohrrauhigkeit, geodätische Höhe) den Teilstrecken automatisch zu. Daten wie Rohrmaterial, Dämmung etc. können vordefiniert werden.
Diese Projektdaten lassen sich im Bedarfsfall manuell verändern (z.B. Sonderarmaturen, Sanierung, spezielle Dämmung, usw.). Das vereinfachte oder das differenzierte Berechnungsverfahren dimensioniert das gesamte Strangschema, wobei das Rohrreibungsdruckgefälle und die Fließgeschwindigkeit als Begrenzungsparameter auftreten. Die Berechnung folgt den Rechenschritten der Norm. Nach einem Sortiervorgang über das jeweils verfügbare Rohrreibungsdruckgefälle wird die "Wertigkeit" der Fließwege festgelegt. Die Berechnung beginnt mit dem ungünstigsten Fließweg, auf den alle (!) verbleibenden Teilstrecken auf der Grundlage der Berechnungsregeln abgeglichen werden. Damit ist sichergestellt, daß über die Rechenergebnisse ein Optimum zwischen Funktionssicherheit und Anlagenkosten erreicht wird. Vorgegebene Durchmesser werden bei der Berechnung in ihrem hydraulischen Verhalten berücksichtigt. Damit ist auch die komplette Übernahme vorhandener Leitungsteile (Sanierungsobjekte) oder auch das Nachrechnen bestehender Anlagen möglich. Mit einer automatischen Druckerhöhungs-/Druckminderungsfunktion können Druckerhöhungsanlagen nach DIN 1988 Teil 5 berücksichtigt werden. Dies gilt auch für Versorgungskonzepte mit mehreren Druckstufen. Mit der gleichen Berechnungsroutine kann der Einstellwert für ein Druckminder- bzw. Regelventil berechnet werden. Der Ruhedruck wird an jeder Entnahmestelle rechnerisch ermittelt und kann im Sinne von DIN 4109 (Schallschutz im Hochbau) kontrolliert werden (pRmax = 5,0 bar). Die Dokumentation der Berechnungsergebnisse
Die Ausgabe der technischen Daten erfolgt:
Für jeden Fließweg wird das verfügbare Druckgefälle berechnet. Hier das Datenblatt für den ungünstigsten Fließweg Weitere Datenblätter ermöglichen eine Dokumentation der Volumenstromermittlung und der Einzelwiderstände in jeder Teilstrecke. Die Materialliste weist alle Bestandteile des Projekts inklusive der Mengenangaben auf. Der Massenauszug beinhaltet sämtliche für das Projekt erforderlichen Materialien. Er kann wahlweise auch für Kalt-, Warmwasser und Zirkulation getrennt erstellt werden.
Ploteditor mit der Möglichkeit die Beschriftung zu optimieren Das Strangschema und alle Berechnungsergebnisse können - Dendrit-typisch - ausgedruckt oder geplottet werden. Vor Ausgabe auf einen Drucker oder Plotter kann das Schema nachbearbeitet werden. So können z.B. Beschriftungen verschoben oder ergänzt werden und Art, Farbe und Linienstile für die einzelnen Leitungsarten separat festgelegt werden.
Eine vollständige Dokumentation der Ergebnisse in der üblichen Listenform ist obligatorisch. Zirkulationsberechnung nach DVGW Arbeitsblatt W 551 Nach DVGW Arbeitsblatt W 551 sind die maximalen Temperaturdifferenzen zwischen Aus- und Wiedereintritt Trinkwassererwärmer einzuhalten, die „3-Liter-Grenze" ist zu überprüfen, Volumenströme, Nennweiten und hydraulischer Abgleich der Zirkulationsleitung sind zu ermitteln. In den Berechnungsvorgaben legen Sie alle Berechnungsparameter fest und Dendrit DIN 1988 liefert Ihnen auf Knopfdruck Dimensionen, Fließgeschwindigkeit, Druckverluste, Pumpendruck usw., alles unter Einhaltung Ihrer Vorgaben und nach den Regeln des neuen DVGW Arbeitsblatts W 551. |