| Dendrit Heizflächenauslegung |
| Fußbodenheizungs-und Heizkörperauslegung Das Dendrit-Line Modul "Dendrit-Heizflächen" ermöglicht eine komfortable Fußbodenheizungsauslegung nach DIN EN 1264 und Heizkörperauslegung (Zweirohr/Einrohr) nach DIN 4703-3 bzw. VDI 6030 Blatt 1. Als Basis dienen dabei die Ergebnisse aus der Dendrit-Heizlastberechnung, manuell eingetragene Werte für die Heizlast oder ein pauschaler Wert für die spezifische Heizlast je m². Sowohl die Auslegung von Fußbodenheizungen nach DIN EN 1264 als auch die Heizkörperauslegung unter Einsatz der BDH-Datensätze sind für Dendrit-Anwender selbstverständlich. Mit Hilfe der aus Dendrit-Heizlast bereits bekannten Daten und mit komfortabler Katalogunterstützung wird der Eingabeaufwand minimiert. Nachträgliche Änderungen der Vorschlagswerte können jedoch jederzeit vorgenommen werden. Auch Dendrit-Heizfläche unterstützt „Drag and Drop“ – Funktionen. Sie können z.B. einfach Außenfenster von der Flächentabelle in die Heizkörperauslegung ziehen und ablegen. Schon haben Sie einen fertig ausgelegten Heizkörper. Zu jedem Eingabefeld bekommen Sie im unteren Programmfenster eine Kurzhilfe (links) sowie zu jedem Datensatz Fehler- und Hinweismeldungen (rechts). Jede Eingabe kann rückgängig gemacht werden, egal wie umfangreich die Auswirkungen der Eingabe sind! Die Anzahl der rückgängig zu machenden Schritte ist dabei nur durch die Kapazität des Rechners begrenzt. Die ermittelten Heizflächendaten werden an Dendrit-Heizung, das grafische Planungskonzept für die Rohrnetzberechnung in der Heizungstechnik, übergeben. Allgemeines Dendrit-Heizfläche beinhaltet die Auslegung von statischen Heizflächen, sowohl für Fußbodenheizungen als auch für Heizkörper. Heizkörperdaten können als Datensätze eingelesen werden (BDH 2.0/Demnächst auch VDI 3805 Blatt 6). Grundsätzlich erfolgt in den Vorgaben Hzk. bzw. Vorgaben Fbh. die Angabe von Heizkörper bzw. Fußbodenheizungsgruppen. Dies soll zur Vereinfachung der Bearbeitung von größeren Projekten dienen, in denen z.B. in bestimmten Bereichen (Badezimmern) immer wieder der gleiche Heizkörpertyp ausgelegt wird. Hier legen Sie Daten wie Hersteller, Heizkörpertyp, zugelassene Baumaße, Vorschlagswerte für Nischen, Behaglichkeitsstufe nach VDI 6030 etc. fest. Analog dazu legen Sie in einer Fußbodenheizungsgruppe allgemeine technische Auslegungsparameter wie Verlegesystem, Rohrart, Fußbodenaufbau, Grenztemperaturen etc. fest. Bearbeiten der Raumdaten In der Raumansicht kann die Aufteilung der für den Raum notwendigen Wärmeleistung in Wärmelieferung durch Heizkörper und Fußbodenheizung vorgenommen werden. Sobald für einen Raum eine Fußbodenheizung zugeordnet wird, übernimmt Dendrit auch die bereinigte Heizlast aus der Heizlastberechnung. Falls mit Dendrit-Heizlast keine Berechnung vorgenommen wurde, können die Raumdaten manuell eingetragen werden. Für Anlagen, die sowohl Fußbodenheizung als auch Heizkörper erhalten sollen, kann eine prozentuale Aufteilung von Heizkörper- und Fußbodenleistung erfolgen. Ebenso kann - mit Vorgabe einer maximalen Leistungsdichte für die Fußbodenheizung - schnell ermittelt werden, in welchen Räumen voraussichtlich zusätzliche Heizflächen benötigt werden. Wenn die Raumdaten entsprechend bearbeitet sind, erfolgt die eigentliche Auslegung der Heizkörper und/oder Fußbodenheizung. Heizkörperauslegung Sie können per „Drag and Drop“ Außenfenster in die Heizkörperauslegung (Registerkarte "Zweirohr/Einrohr") ziehen und ablegen. Als Ergebnis erhalten Sie einen komplett ausgelegten Heizkörper nach den Vorgaben der aktiven Heizkörpergruppe und den Außenfensterdaten (Breite sowie alle relevanten Daten zum Strahlungsausgleich nach VDI 6030). Dendrit verknüpft das Außenfenster und den Heizkörper. Eine Änderung des Außenfensters hat eine sofortige Neuauslegung des Heizkörpers zur Folge.
Selbstverständlich können Sie auch Heizkörper verschiedener Gruppen (und damit auch Hersteller) in einem Raum auslegen. Auslegung Fußbodenheizung Klicken Sie einmal auf „Fußbodenkreis anfügen“ und Sie erhalten eine komplett ausgelegte Fußbodenheizung für diesen Raum nach den Vorgaben der aktuell eingestellten Fußbodenheizungsgruppe. Falls Sie „separate Randzone“ eingestellt haben müssen Sie den Schritt wiederholen und Sie haben eine separate Aufenthaltszone und Ranzone. Dabei wird die Randzone nach den Breitenangaben für Außenfenster/-türen in der Flächentabelle angelegt. Wahlweise können Sie den Fußbodenaufbau für die Fußbodenheizung auch aus der Flächentabelle übernehmen lassen (Modus: „Bauteil aus Flächentabelle“). Alle Daten wie Anzahl der Heizkreise, Teilung etc. können Sie manuell beeinflussen. Ebenso möglich sind die Berücksichtigung von unbeheizten Flächen, Flächen mit Minderleistung sowie die korrekte Berechnung von Zuleitungen. Neben der raumorientierten Anzeige, können in der Verteilerübersicht die Ergebnisse aller betreffenden Heizkreise auf einen Blick überprüft werden. Für jeden Verteiler können Sie Vorlauftemperaturen definieren und von Dendrit auf Einhaltung der maximalen Vorlauftemperatur überprüfen lassen. Nach Abschluß der Bearbeitung können die Ergebnisse sowohl mit allen Auslegungsdaten als auch als Materialliste dokumentiert und von Dendrit-Heizung automatisch weiterbearbeitet werden. |