Heizflächenauslegung

Die Behaglichkeit im Fokus

Die Heizflächenauslegung kann anhand der erstellten Heizlastberechnung oder auf Grundlage einer manuellen Eingabe der Raumheizlast durchgeführt werden. Mit der Heizflächenauslegung können Einrohr- und Zweirohrheizkörper sowie Flächenheizungen ausgelegt werden.

Für die Auslegung von Heizkörpern werden die Heizkörperdatensätze über den VDI-Manager (VDI 3805 Blatt 6 (Heizkörper)) eingelesen. Weitere Auslegungsparameter, beispielsweise die Vorgabe von Bauhöhe oder auch der Nischenmaße, können ergänzend definiert werden, so dass nur eine bestimmte Auswahl der Heizkörper des Datensatzes für die Auslegung in Betracht kommt.

Für die Heizflächenauslegung stehen Ihnen Herstellersysteme von TECE und eine neutrale Auswahl an Rohrreihen zur Verfügung. Die Flächenauslegung kann sowohl für Fußboden- als auch für Wandkreise durchgeführt werden. Vorgaben zur Rohrführung bifilar oder mäanderförmig sowie der Berücksichtigung der Randzone können ebenso definiert werden. Für den Auslegungsfall kann zudem die entsprechende Kühlleistung (passive Kühlung) der Flächenheizung ermittelt werden.

Die Auslegung der Heizflächen kann für einzelne Räume oder für mehrere Räume mit der Schnellauslegung ausgeführt werden. Die Auslegung erfolgt wahlweise mit Heizkörper, Fußbodenheizung, Wandheizung oder einer kombinierten Aufteilung. Über Vorgaben ist es ebenso möglich angrenzende Räume mit zu beheizen / kühlen sowie unbeheizte Flächen für Küchenzeilen und andere Einbauteile zu berücksichtigen.

Die Heizkörperauslegung kann wahlweise nach Heizlast oder Behaglichkeitsstufen nach VDI 6030 Blatt 1 ausgeführt werden. Dendrit STUDIO 2.0 bietet hierfür Funktionen zur Bestimmung der Vorlauftemperatur für Heizkörper und Flächenkreise. Für Flächenkreise wird über die Ermittlung der maximalen Vorlauftemperatur sichergestellt, dass der ungünstigste Kreis nach EN 1264 mit einer Spreizung von maximal 5 Kelvin ausgelegt wird. Ebenso bietet die Funktion „Bestimmung der Vorlauftemperatur nach VDI 6030 für die Heizkörperauslegung“ die Möglichkeit, diese nach Außenfensterangaben oder bestehender Auslegung auszuführen.

Die Daten der Heizflächenauslegung werden in übersichtlicher tabellarischer Form angezeigt. Zur Dokumentation steht der Ausdruck der Heizflächenauslegung sowie die detaillierte Auflistung der Werkstoffe im Materialauszug zur Verfügung.

 

  • Auslegung der Heizflächen mit oder ohne Heizlastberechnung möglich
  • Einlesen Heizkörperdatensätze über den VDI 3805-Manager Blatt 6
  • Einrohr-/ Zweirohrheizflächenauslegung DIN 4703-3
  • Flächenheizungs- und Flächenkühlungssysteme DIN EN 1264
  • Bestandsaufnahme für Heizkörper und Fußboden- / Wandheizungen
  • Schnellauslegung geschossweise, raumweise und über Anzahl und Größe der Fenster
  • Optional Fußboden- und Wandheizung auch zum passiven Kühlen
  • Kombinierte Heizflächenauslegung
  • Optimierung der Vorlauftemperatur bei Heizflächen im Bestand und Neubau
  • Behaglichkeitsstufen nach VDI 6030 Blatt 1
  • Intelligente Übergabe der Heizflächen ins Heizungsrohrnetz