Dendrit Tipps & Tricks

Tips & Tricks der Rohrnetzprogramme:

Die folgenden Tips & Tips beziehen sich zumeist auf alle Gewerke (Trinkwasser DIN 1988, Abwasser DIN 1986 sowie Heizungstechnik). Gewerkspezifische Tips werden gesondert gekennzeichnet.

1. Automatische Strangerstellung

2. Blockfunktionen

3. Ergebnisdokumentation

4. Integrierte Zeichenhilfe

5. Symboldarstellung bei Zeichnungserstellung

6. Löschen und Selektieren von Symbolen

7. Individuelle Nacherfassung

8. Teilstreckendaten-Ändern

9. Suchen und Ersetzen-Funktion

10. Autom. Bauteilverbindung in zwei Ebenen

11. Schneller Layerwechsel

12. Einstellung in Zeichnung Beschriften


Falls Sie noch einen Tip für uns und die Welt haben ...



1. Automatische Strangerstellung

Häufig läßt sich die Erstellung von Strangschemen für den Bereich der Steigeleitungen auf einfache Grundkonstruktionen zurückführen. Aus diesem Grund bietet Ihnen Dendrit für Windows hier eine automatische Erstellung anhand Ihrer Vorgaben. Nur Stockwerkeinheit und Kellerverteilung müssen ergänzt werden. So sparen Sie Zeichenarbeit und können sich auf planerische Details konzentrieren.
Zeichnungs Vorgaben
Tip: Um spätere Korrekturen zu vermeiden: Bemessen Sie den Platzbedarf für die Anbindung der Stockwerkinstallationen großzügig und prüfen Sie Ihre Vorgaben für die Anbindehöhe (= Eintritt der Leitungen in den Stockwerkbereich in Bezug auf Oberkannte Fertigfußboden). Den benötigten Platz für Ihr Projekt müssen Sie nicht selbst per Hand in die "Zeichnungs Vorgaben" eingtragen, sondern können sich die ideale Größe durch die automatische Strangerstellung vorgeben lassen. Dazu wählen Sie bitte bei der autom. Strangerstellung "Zeichenfläche automatisch anpassen" und nach Beendigung des Dialogs wird die passende Projektgröße automatisch in den "Zeichnungs-Vorgaben"-Dialog eingetragen. Sollten während der bearbeitung mehr Platz benötigen, ermöglichen die Menüpunkte "Zeichnungsbereiche verschieben" und "Zeichungsgröße ändern" im Punkt "Editor" entsprechende Korrekturen.

Automatische Strangerstellung

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2. Blockfunktionen

Teilsegemente des Gesamtschemas können -als Block markiert- kopiert, ausgeschnitten und im aktuellen Projekt wieder eingefügt werden.
Block laden und einfügen
Für häufiger genutzte Installationseinheiten, wie Verteilergruppen, Trinkwassererwärmer oder Elemente der Stockwerksverteilung ist es sinnvoll den einmal erstellten Zeichnungsblock abzuspeichern. Damit steht er auch in anderen Projekten wieder zur Verfügung. Die Blöcke können in dem bereits mit der Installation angelegten oder einem selbst definierten Verzeichnis abgelegt werden. Zur Auswahl der gespeicherten Einheiten zeigt eine Art Karteikasten nicht nur den Namen des Blockes, sondern zur leichteren Identifizierung auch eine Übersichtszeichnung.

Tip: Zur Integration der Blöcke stehen zwei Funktionen zur Verfügung, "Block einfügen" und "Block hinzufügen". Im Modus "einfügen" wird der Block als Gesamtausschnitt eingesetzt und überschreibt mit dem gesamten Blockausschnitt u.U. vorherige Leitungsteile. Der Modus "hinzufügen" setzt nur die tatsächlich innerhalb des Ausschnittes enthaltene Leitungsführung ein. Je nachdem, ob Sie gezielt andere Bereiche durch den Block überschreiben oder nur weitere Teile hinzufügen möchten, wählen Sie die jeweilige Funktion. Sollte es dennoch einmal nicht zur Zufriedenheit geklappt haben, bietet die Funktion "Rückgängig machen" schnell Abhilfe.

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Drucken von.... 3. Ergebnisdokumentation

Neben der Ausgabe im Strangschema können alle Berechnungsergebnisse in entsprechender Listenform dokumentiert werden. Für diese Ausgabe stehen zwei Modi zur Verfügung Text- und Grafikausdruck. Im Grafikdruck werden die Daten optisch aufbereitet in aufwendigen Tabellenlayout´s ausgegeben.

Tip: Wenn Sie einen Ausdruck zur internen Nutzung oder Ergebniskontrolle benötigen, ist eine Ausgabe im Modus Textdruck wesentlich schneller, da der Drucker in der Regel zur Umsetzung der aufwendigen Grafikausgabe mehr Zeit benötigt.







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4. Integrierte Zeichenhilfe

Zur Erstellung des Strangschemas stehen in der Symbolbibliothek am rechten Bildschirmrand sämtliche Zeichensymbole zur Verfügung. Um ein durchgängiges Strangschema zu erstellen, sind Winkel- und Abzweigsymbole in verschiedenen Richtungen relativ häufig einzusetzen.

Tip: Dendrit für Windows setzt die benötigten Formstücke automatisch in der passenden Richtung ein, wenn Sie den Linienzug "durchgängig" erstellen. Voraussetzung ist eine punktgenaue Wahl des Startpunktes für den nächsten Leitungsteil. Wollen Sie die Leitungsführung durch einen Abzweig unterbrechen, muß die neue Leitung genau senkrecht auf der bisherigen Linienführung beginnen. Benötigen Sie einen Winkel, definieren Sie Ihren neuen Startpunkt direkt am Endpunkt des vorherigen Leitungsteiles. Die Nutzung dieser Funktion macht Ihre Zeichenarbeit wesentlich effektiver.

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5. Symboldarstellung bei Zeichnungserstellung Symbolzeichen einschalten

Dendrit für Windows ermöglicht bereits bei Erstellung des Strangschemas einen genauen Überblick der Objektanordnung. Wenn die Symbolgrafik eingeschaltet ist, werden alle Entnahmestellen sofort in der Ausdehnung und Vollständigkeit gezeigt, wie sie auch später in der Ausgabezeichnung sichtbar sind. So können Überschneidungen oder Lücken in der Ausführungszeichnung von vorne herein vermieden werden.

Tip: Wenn Sie sehr große Projekte bearbeiten, kann es sinnvoll sein, die Darstellung der Objektgrafik auszuschalten, bzw. nur zwischendurch -zu Kontrollzwecken- einblenden zu lassen. Nach einem Scrollvorgang, der Wahl eines neuen Zeichnungsausschnittes oder Umschalten der Leitungsebene muß Dendrit den Bildschirmaufbau aktualisieren. Die dafür benötigte Zeit ist natürlich abhängig vom darzustellenden Inhalt und wird bei großen Projekten durch die aufwendigeSymbolgrafik verzögert.

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6. Löschen und Selektieren von Symbolen
Editor Optionen

Die Funktion der rechten Maustaste können Sie in Dendrit für Windows selbst festlegen. Es besteht die Auswahl, sie als eine Art Radiergummi zum Löschen zu nutzen oder mit ihr bereits genutzte Symbole wieder zu laden.

Tip: Wenn Sie unter "Editor - Optionen" die Funktion "rechte Maustaste selektiert ein Symbol" wählen, können Sie durch Klicken mit der rechten Maustaste auf ein Feld ohne Symbolinhalt ein Löschsymbol laden, welches ebenfalls als Radiergummi genutzt werden kann.




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7. Individuelle Nacherfassung

Anwender der Dendrit Dos Version 7.0 kennen bereits die Funktion "Nacherfassen". Sie ermöglicht zeichnerische Änderungen, ohne Datenverlust für bestehende Teilstrecken. Dendrit für Windows geht hier einen Schritt weiter und bietet die Möglichkeit, ganz gezielt alte Daten überschreiben zu lassen.

Tip: Möchten Sie Vergleichsrechnungen, z.B. mit einer anderen Rohrart oder Dämmung durchführen, erstellen Sie einfach eine Kopie des Originalprojektes und lassen mit Hilfe der Nacherfassung die gewünschten Änderungsdaten neu eintragen. In wenigen Minuten ist damit auch für große Projekte eine Vergleichsrechnung durchgeführt.

Nacherfassung

Nacherfassung

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8. Teilstreckendaten-Ändern

Das Teilstreckendaten-Blatt in Teilstreckendaten-Ändern dient unter anderem zur Einstellung der Dämmungssituation für die jeweils aktuelle(n) Teilstrecke(n).

Teilstreckendatenblatt Tip: Sie können das Teilstreckendatenblatt geöffnet lassen, während Sie (durch Drücken der Steuerungstaste) mehrere Teilstrecken auswählen.
Danach können Sie für alle ausgewählten Teilstrecken die Dämmungseinstellungen gleichzeitig ändern









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9. Suchen und Ersetzen-Funktion
Teilstreckendatenblatt

Die Suchen und Ersetzen-Funktion kann benutzt werden, um in beliebigen Teilstrecken oder Formteile bestimmte Eigenschaften zu ändern. Dabei kann man einerseits die Liste aller Teilstrecken, in denen gesucht und ersetzt werden soll, zum Schluß der Suchen&Ersetzen-Funktion angeben.

Tip: Sie können auch bereits vorher (durch Drücken der Steuerungstaste) mehrere Teilstrecken auswählen und diese dann in die Suchen&Ersetzen-Funktion mitnehmen. In diesem Fall wird im Suchen&Ersetzen-Dialog die Möglichkeit, das Ersetzen "in der aktuellen Teilstreckenauswahl" durchzuführen, angeboten. Natürlich können Sie weiterhin die Teilstreckenauswahl noch verändern, indem Sie die Option " Die Teilstreckenauswahl editieren" markieren.

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10. Autom. Bauteilverbindung in zwei Ebenen (nur Trinkwasser)

Das Anschlussteil Anschlussteil kann zur Integration von anderen Projekten in das aktuelle Projekt benutzt werden.

Anschlussteil-Dialog

Tip: Wenn das anzubindene Projekt jeweils in der Kalt-und Warmwasserebene einen gültigen Startpunkt aufweist und im Grundprojekt ebenfalls zwei Anschlussteile vorhanden sind die zueinander den gleichen Relativabstand wie die zwei Startpunkte im anzubindenen Projekt haben, dann kann beim Definieren der ersten Verbindung (z.B. Kaltwasserebene) automatisch die zweite Ebene (Warmwasserebene) mit angebunden werden.



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11. Schneller Layerwechsel

Tip: Im Zeichnungseditor können Sie durch Drücken der Leerzeichen-Taste (das große Ding) in eine andere Wasserebene wechseln. Wenn Sie alle Wasserebenen "durchgespaced" haben, wird wieder der erste Layer ausgewählt.

Drücken Sie im Teilstreckendaten-Ändern auf die Leerzeichen-Taste, so wird a) der Layer gewechselt und b) die erste Teilstrecke in dem neuen Layer ausgewählt.

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12. Einstellung in Zeichnung Beschriften

Bei der Beschriftung ist das Verhältnis Information/Übersichtlichkeit zu beachten. Ein in der Praxsis bewährtes Verhältnis soll die folgende Einstellung zeigen:

Diese Maske kann unter dem Punkt Bearbeiten / Blattformat ändern aktiviert werden.

Wenn der Haken bei DIN Maßstäbe entfernt wird, wird das Blatt von der Größe optimal ausgenutzt. Es empfiehlt sich das Blatt solange zu vergrößern bis sich ein Maßstab von 1:50 bis 1:80 einstellt. Das größte Papierformat ist A0. Weitere Einstellungen können unter Typen vorgenommen werden.

Hier ist folgende Einstellung sinnvoll:

Um die Übersichtlichkeit in der Zeichnung zu bewahren, ist es ratsam eine Einer Beschriftung zu wählen. Es besteht die Möglichkeit Anschlußleitungen nicht zu beschriften. Dazu ist der Haken bei für alle ändern zu entfernen. Um ein Beschriften von kurzen Teilstrecken zu vermeiden ist es sinnvoll eine 4 in die letzte Spalte einzutragen.

In der Maske Regel org. empfiehlt sich folgende Einstellung:

Bei der Wahl des Beschriftungstyp ist darauf zu achten das bei der Bedeutung der Einzelpositionen nicht zwei nebeneinander angeordnet werden die besonders lang sind. Nicht zu empfehlen ist bei Beschriftungstyp eine Zweier Beschriftung einzustellen und bei 1 Bezeichnung und 2 Nv Wert einzutragen. Hier ist eine Vierer unter Beschriftungstyp einzustellen. Bei der Bedeutung der Einzelpositionen ist folgendes einzustellen:
1 Bezeichnung
2 keine
3 Nv
4 keine

Mögliche Einstellung bei der Beschriftung der Verbraucher:

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